FAQ – Fragen und Antworten zu Studio-Services

Hier findest du Antworten auf diverse Fragen zum Studio, den angebotenen Services und Abläufen.

Ablauf / Organisation

Sobald die Dateien für die Bearbeitung hochgeladen bzw. überreicht wurden, kann man bei Mixing-Projekten mit ca. 1-3 Songs pro Tag rechnen, wobei das natürlich stark von Umfang und Komplexität des Materials abhängt. Deshalb werden bereits vor der Erstellung des Angebots alle Details diesbezüglich festgehalten. Eine genauerer Bearbeitungszeitraum wird daher im Angebot genannt.

Hinzu kommt die Zeit für mögliche Revisionen nach der Übergabe der Ergebnisse.

Beim Mastering kann man mit 4-8 Songs pro Tag rechnen.

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Bei einem Album (>6 Songs) kann es jedoch sein, dass pro Instrument mehr als ein Recording-Termin nötig ist. Auch die anschließende Postproduktion mit Editing, Mixing und Mastering kann je nach Projekt sehr unterschiedlich ausfallen. Eine genauere Planung erfolgt nach einer ersten Besprechung, wenn die vielen Variablen einer Produktion geklärt sind.

Aktuell gibt es leider keine Möglichkeit, beim Mixdown zuzusehen, ebenso beim Mastering. Bitte hab Verständnis dafür, dass eine Anwesenheit während des Mixing-/Mastering-Vorgangs aus Effizienz- und Zeitgründen nicht möglich ist.

Im Normalfall ist es am besten, wenn das Recording mit den eigenen Instrumenten durchgeführt wird, sofern diese für den angestrebten Klang geeignet sind. So kann der individuelle musikalische Charakter am besten eingefangen werden. Im Idealfall hat man sein eigenes Instrument/Equipment natürlich nach den eigenen Soundvorstellungen ausgewählt und/oder optimiert (insbesondere bei Drums/E-Gitarren). Falls doch benötigt: Dieses Equipment ist im Studio vorhanden und kann für Recordings verwendet werden.

Das meistangewandte Aufnahmeverfahren in modernen Tonstudioproduktionen ist das Overdub-Recording. Dabei werden die relevanten Schallquellen – im Gegensatz zum Live-Recording – nicht gleichzeitig, sondern (meist einzeln) nacheinander aufgenommen. Auch im Red Carpet Studio findet dieses Konzept Anwendung. Somit müssen niemals alle gleichzeitig im Raum sein. Die Planung des Recordings mit einer sinnvollen Einteilung erfolgt zum gegebenen Zeitpunkt in der Produktion. Die Vorteile des Overdub-Recordings gegenüber dem Live-Recording (alle gleichzeitig im Raum) sind vor allem eine deutlich größere Flexibilität bei der Planung und erheblich mehr Bearbeitungsmöglichkeiten bei der Postproduktion (Editing, Mixing, Mastering).

Der kombinierte Aufnahme-/Regieraum des Red Carpet Studios ist auf maximale Effizienz getrimmt. Mit einer flexiblen Raumakustik und passend gewähltem Equipment ermöglicht er im Overdub-Aufnahmeverfahren weitgehend dieselben Studioaufnahmen, die auch ein wesentlich größerer Aufnahmeraum erlaubt (für alles andere gibt es auch die Möglichkeit externer Aufnahmen). Als Tonstudiobetreiber und Audio Engineer kennt man seine Räumlichkeiten natürlich wie seine Westentasche. Deshalb ist es bei Bedarf einfach, mit geeigneten tontechnischen Mitteln einen größeren Raumeindruck zu erschaffen als den, den man in einer Rohaufnahme erwarten würde.

Ein separater Regieraum hat grundsätzlich den Vorteil, dass die aufgenommenen Signale „ungestört“ und in akustisch optimaler Umgebung überwacht werden können (engl. „Control Room“). Durch die Arbeit mit hochwertigen, geschlossenen Kopfhörern während der laufenden Aufnahme ist das jedoch auch in einem kombinierten Studioraum adäquat möglich. In Verbindung mit der Erfahrung mit den räumlichen Gegebenheiten führt diese Arbeitsweise schnell und effizient an das gewünschte Ergebnis.

Dank flexibel gestalteter raumakustischer Maßnahmen, Schalldämmungsmaßnahmen sowie nahezu geräuschloser Hardware können auch im Zwei-Zweck-Raum qualitativ hochwertige Aufnahmen ohne störende Nebengeräusche durchgeführt werden.

Der kombinierte Studioraum hat zusätzlich den Vorteil der einfacheren, direkteren Kommunikation und des schnelleren bzw. wegfallenden Wechsels zwischen „Regie“ und „Aufnahmeraum“.

Auch wenn das bei einer vorab geführten Absprache und entsprechender Vorbereitung unwahrscheinlich ist, kann es trotzdem sein, dass du dir das Ergebnis etwas anders vorgestellt hast. Genau für solche Fälle sind in jedem Projekt zwei kostenlose Anpassungsschleifen enthalten.

Das bedeutet: Wenn du nach der Fertigstellung Änderungswünsche hast, kannst du diese zurückmelden. Dann bekommst du nach etwas Bearbeitungszeit eine angepasste Version, in der diese Wünsche nach bester Möglichkeit umgesetzt sind (1. Anpassungsschleife). Auch bei dieser zweiten Version hast du erneut kostenlos die Möglichkeit, weitere Änderungswünsche zu äußern, woraufhin du eine dritte Version erhältst (2. Anpassungsschleife).

Darüber hinaus können auch weitere Anpassungen folgen, allerdings fallen dann Kosten je nach Arbeitsaufwand an (wie bei einem neuen Projekt).

Ja, nach Vereinbarung eines Rehearsal-Termins ist das Hören von Zwischenständen vor Ort im Studio möglich – auch mit den eigenen Kopfhörern. Bitte hab Verständnis dafür, dass Zwischenstände ebenso wie Endergebnisse vor der Bezahlung nicht in digitaler Form übergeben werden können. Grund dafür ist die prinzipbedingt ausgeschlossene Rückgabe von digitalen Dateien. Für eventuelle Änderungswünsche nach Übergabe der Ergebnisse gibt es darüber hinaus grundsätzlich zwei kostenlose Anpassungsschleifen bei jedem Projekt.

Selbstverständlich, genau dafür ist eine gute Studioproduktion ja da – allerdings kommt es natürlich bei jedem Projekt auch auf die Rahmenbedingungen an: Wie klar ist die Klangvorstellung im Vorfeld? Gibt es realistische Referenzen aus dem entsprechenden Genre? Wie nah reicht der Sound schon beim Proben an die Vorstellungen heran? Das alles sind Fragen, die im Voraus geklärt sein sollten, damit zielführend produziert werden kann und das Ergebnis den Erwartungen gerecht wird. Schließlich bekommt man aus einer Piccolo-Snare nur schwer einen 80er-Jahre-Balladen-Sound á la Prince.

Zunächst sollte man am Aufnahmetag ausgeschlafen und nüchtern sein. Alles, was aufgenommen werden soll, sollte natürlich gut geübt sein und so gut es geht auswendig beherrscht werden. Beim Songwriting und Arrangement sollte nichts offenbleiben. Es ist besser, etwas erst bei Bedarf zu ändern als sich am Aufnahmetag mit zusätzlichen Entscheidungen auseinandersetzen zu müssen. Auch aus klanglicher Sicht ist es hilfreich, wenn möglichst viele Entscheidungen bereits getroffen wurden und der eigene musikalische Charakter gefestigt ist.

Neue Saiten bei Gitarren und Bässen sowie neue (Schlag-)Felle bei Drums sind ebenso zu empfehlen, um den Instrumenten den bestmöglichen Klang zu entlocken.

Um Schwierigkeiten bei der Kompatibilität vorzubeugen und die Dateigröße des Projekts so gering wie möglich zu halten, werden die Einzelspuren (Multitrack) üblicherweise nur als WAV-Dateien für den Mix übermittelt. Da beim Mixdown sowieso eine neue Session eingerichtet wird, würde es auch keinen Vorteil bringen, eine bestehende Session zu benutzen.

Preise/Bezahlung

Die Preise für Mixing-Projekte beginnen bei 79€ inkl. 19% MwSt. Die vollständige Preisliste findest du hier.

Da der Arbeitsaufwand für ein Mixing-Projekt von vielen Faktoren abhängt (Song-Länge, -Anzahl, Genre, Spuranzahl, Instrumentierung/Arrangement) und stark variieren kann, lässt sich leider kein Pauschalpreis für Mixing-Projekte festlegen.

Stattdessen bekommst du zu deinem Projekt ein individuelles Angebot mit konkretem Preis. Das hat den Vorteil, dass eher Vergünstigungen mit einkalkuliert werden können, wenn der Arbeitsaufwand relativ zum Umfang niedrig ist. Du bezahlst nur, was du wirklich benötigst.

Der Preis für das Mastering eines einzelnen Songs liegt bei 89€ inkl. 19% MwSt. Bei EP- oder Alben-Masterings kommen für jeden weiteren Song je 49€ dazu. Die vollständige Preisliste findest du hier.

Eine vollständige Preisliste mit den Grundpreisen für alle Leistungen findest du hier. Pauschalpreise sind nicht angegeben, da der Arbeitsaufwand immer von vielen Faktoren abhängt. Insbesondere bei Recording, Editing und Mixing gibt es starke Unterschiede je nach Genre, Instrumentierung, Arrangement, Kanal- bzw. Spuranzahl, Länge des Werks und/oder Gesamtumfang des Projekts. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Preise festlegen. Stattdessen wird bei jeder Anfrage anhand der Projektdetails ein konkreter Preis berechnet, der die individuellen Umstände bestmöglich berücksichtigt.

Ja, bei größeren Projekten sind auch Rabatte möglich:

  • Wenn im Vergleich zum Projektumfang der relative Arbeitsaufwand niedrig ist (z.B. abhängig vom Ausgangsmaterial beim Mix), wird das im jeweiligen Angebot berücksichtigt. So ergibt sich auch ohne gesondert ausgewiesenen Rabatt eine entsprechende Vergünstigung. Das ist meistens so, hängt jedoch immer vom Einzelfall ab.
  • Beim Mastering kostet jeder Song ab dem zweiten (auf Alben und EPs) 49€ statt 89€.
  • Bei allen anderen Leistungen gilt folgender Mengenrabatt gilt für die entsprechende Anzahl an Songs:
AnzahlRabatt
33%
44%
55%
66%
77%
88%
99%
≥1010%

Das Ergebnis einer Produktion wird in Form einer digitalen Datei, üblicherweise im WAV-Format, überreicht. Diese kann also beliebig vervielfältigt und weiterverwendet /-verarbeitet werden. Eine vollständige Rückgabe sicherzustellen ist deshalb prinzipbedingt nicht möglich. Aus diesem Grund werden digitale Dateien (ähnlich wie bei Software) allgemein erst nach Zahlungseingang ausgeliefert.